Vermittlungsvertrag und Gebühren

Die KATZENHILFE gibt Tiere nur mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr ab.

Für die Vermittlung einer Katze erheben wir eine Gebühr. Die Höhe der Schutzgebühr richtet sich als Pauschale nach der medizinischen Grundversorgung durch den Tierarzt, entsprechend dem Alter der Katze. Kosten eines erhöhten medizinischen Aufwands, die zur Genesung eines Tieres nötig waren, werden von der KATZENHILFE getragen und nicht an den neuen Tierhalter weiter gereicht.
Es sollte jedem Tierhalter sehr am Herzen liegen, eine gesunde und medizinisch gut versorgte Katze zu erhalten und dafür auch einen verhältnismäßig geringen Beitrag auszugeben.

Die Pauschalbeträge für die Vermittlung einer Katze liegen bei:
Katze kastriert 85,00 Euro
Kater kastriert 60,00 Euro
Welpe 35,00 Euro

Alle Tiere sind entwurmt, entfloht und vom Tierarzt untersucht.
Ist das Tier geimpft, müssen die Impfkosten von den neuen Besitzern erstattet werden. Im Gegenzug erhalten Sie bei der Vermittlung den Impfpass des Tieres.

Ablauf der Vermittlung

Da wir kein Tierheim betreiben, in dem wir Katzen zentral unterbringen könnten, ist es für Interessenten notwendig, sich mit der betreffenden Pflegestelle einer in Frage kommenden Katze in Verbindung zu setzen. Die jeweiligen Telefonnummern sind bei den Vermittlungsgesuchen der einzelnen Katzen angegeben. Die Pflegemütter und -väter geben gerne Auskunft, und es können bereits am Telefon Hintergründe besprochen werden, ob Katze und Adoptanten zueinander passen. Selbstverständlich können und sollen die Tierschutzkatzen nach Terminvereinbarung auf den Pflegestellen besucht werden. Wie sonst soll Mensch und Tier herausfinden, ob die Chemie zwischen ihnen stimmt? Die Vermittlung soll ja schließlich ein Bund fürs (Katzen-)Leben werden. Nach dem persönlichen Kennenlernen auf der Pflegestelle werden Katzen niemals direkt mit nach Hause gegeben. Sowohl die neuen Halter als auch die Pflegestelle sollen sich Bedenkzeit einräumen und in Ruhe darüber entscheiden, ob der Einzug der Katze(n) harmonieren wird. Zu einer gelungenen Vermittlung im Interesse unserer Schützlinge gehört auch ein abschließender Besuch des neuen Zuhauses durch die betreuende Person der Pflegekatze. Dies kann, wie es im Tierschutz üblich ist, in Form einer „Vorkontrolle“ stattfinden, oder aber man vereinbart die Übergabe der Tierschutzmieze(n) durch die betreuende Person im neuen Zuhause.  

Wohnungshaltung oder Freigang

Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn wir unsere Schützlinge überwiegend für späteren Freigang vermitteln. Dies hat damit zu tun, dass unsere Katzen ja „von draußen“ kommen, und die Vorzüge Wiese und Frischluft bereits kennen und auch nicht mehr missen wollen. Für manche Fälle kommt aber auch Wohnungshaltung in Frage, wie etwa bei Jungtieren, die es nie anders gekannt haben, oder auch Handicap-Katzen, die zu ihrer eigenen Sicherheit nicht mehr in Freigang sollten.

Einzeln oder zu Zweit

Erwachsene Katzen, deren Charakter bereits gefestigt ist, können sich Artgenossen gegenüber schrullig bis aggressiv verhalten, oder aber die Gesellschaft im Mehrkatzenhaushalt förmlich genießen. Oft kennen wir die individuellen Schicksale nicht, warum sich eine Katze in die eine oder andere Richtung entwickelt hat. Dennoch können unsere erfahrenen Pflegestellen recht treffsicher beurteilen, welche Katze eher Einzelhaltung oder Gesellschaft bevorzugen wird.
Für die Vermittlung von Jungtieren gilt grundsätzlich: Entweder zu zweit oder zu einem bereits vorhandenen Spielkameraden dazu. Katzenkinder sind sehr auf die sozialen Kontakte zu gleichalterigen Artgenossen angewiesen, denn im Spiel miteinander und mit der gegenseitigen Körperpflege lernen sie es „Katze zu sein“. Der liebevollste Katzenhalter kann den Katzenkumpel nicht ersetzen. Dies ist keineswegs eine eigenartige Ansicht unseres Vereins, sondern auch die Empfehlung des Deutschen Tierschutzbundes.                                                                                     

vermittlungsinfo

 Spielen, fressen, schlafen - wir machen alles gemeinsam.