Chip & Co – Warum eine Kennzeichnung so wichtig ist!

04.01.2016
Nicht nur zum Jahreswechsel entlaufen viele Samtpfoten! Auch im Alltag passiert es schnell, dass eine Katze als blinder Passagier eine ungeplante Reise antritt, eine Wohnungskatze über das Dachfenster abhandenkommt oder ein Freigänger sich vor Schreck weiter als sonst üblich von Zuhause entfernt, den Weg dann nicht mehr zurückfindet oder auch bei der Suche nach einem Versteck in Kellern, Garagen oder Lagerhallen eingesperrt wird.
Für Katze und Halter ist allein die Vorstellung an ein solches Szenario bereits ein Alptraum und man möchte gar nicht erst daran denken, dass die eigene Samtpfote mal entlaufen könnten!

Doch was ist wenn?
Insbesondere Halter von Wohnungskatzen sind sich oftmals nicht dessen bewusst, dass auch ein Stubentiger schnell entlaufen kann und halten daher Kennzeichnungen für überflüssig. Doch sei es nun über offene Fenster, ein nicht abgesicherter Balkon oder auch in einem Moment der Unachtsamkeit durch die Haustür – es ist schnell passiert!
Wichtig ist daher immer die Kennzeichnung der Katzen, unabhängig davon, ob Freigänger oder Wohnungskatze!
Hierfür gibt es 2 Möglichkeiten:
- Tätowierung
- Transponder-Chip
 
Aber: Tätowierung oder Chip?
Oftmals kommt die Frage auf, welche Art der Kennzeichnung nun die „bessere“ ist.
Eine Tätowierung hat den Vorteil, dass sie bereits von außen sichtbar ist. Finder, Tierarzt und Co können im Falle eines Funds so direkt erkennen, dass die Katze einen Halter hat und diesen im Optimalfall anhand der Tätowierung ermitteln. Jedoch sind Tätowierungen nicht einmalig, verblassen mit den Jahren und werden so unleserlich und sind damit im „worst case“ nicht mehr nachzuverfolgen.
Ein implantierter Chip hingegen hält ein Leben lang. So kann die Katze zu jedem Zeitpunkt identifiziert und zugeordnet werden. Der 15-stellige Code ist einmalig und kann mittels Reader von Tierheimen und Tierärzten weltweit ausgelesen werden. Nachteil des Chips: Manch einer (insbesondere Nicht-Tierhalter) kommt nicht auf die Idee, dass eine herumstreunende Katze mittels Chip gekennzeichnet sein könnte, weshalb die Auslesung und somit auch die Identifizierung ausbleibt.
 
Doch welche Variante ist denn nun besser?
Wir sagen: Doppelt gemoppelt hält am besten! Die Kombination von Tätowierung und Chip ermöglicht sowohl eine sichtbare, als auch eine lebenslange und eindeutig identifizierbare Kennzeichnung!
Übrigens: In der Regel erfolgt die Registrierung des Chips bei Tasso NICHT automatisch durch den Tierarzt, sondern muss vom Halter selbst erfolgen. Doch nur durch die Registrierung können Halter und Katze erfolgreich zugeordnet werden!

Denken also auch Sie an die Kennzeichnung UND Registrierung Ihrer Samtpfote!
 
KATZENHILFE ULM/NEU-ULM und Umgebung e.V.